Bild zeigt ein rotes Kleid von People Tree

MANDALA, INDIEN

People Tree Partner Mandala (ehemals ‘CAOS’) ist ein ethisches Unternehmen in Pondicherry im Süden Indiens. Ein breites Spektrum an gewebter und gestrickter Kleidung und Accessoires wird hier produziert, und Mandala ist stolz darauf, dass 90% der Produktion mit zertifizierter Bio-Baumwolle hergestellt wird. Das Unternehmen nimmt seine ethischen Qualifikationen sehr ernst und strebt an ‘Traditionen zu wahren, wertvolle Techniken und hochqualitative Fähigkeiten zu sichern und gleichzeitig Gemeinschaften sowie ökologische Projekte zu unterstützen’.

Bild zeigt drei naehende Frauen
Warum Bio-Baumwolle?
  • 0% Insektizide, Pestizide und Stickstoffdünger
    Die Baumwollproduktion nimmt ungefähr 2.5% der weltweiten landwirtschaftlichen Ackerfläche ein, verbraucht aber ganze 16% aller eingesetzten Insektizide, mehr als jede andere Monokultur.

    Baumwolle verbraucht auch 4% des weltweit eingesetzten Stickstoffdüngers.

    „Die Nutzung von Pestiziden führt zu groβen Verschuldungen, chronischen Krankheiten und sogar zu Todesfällen von Baumwollbauern in den ärmsten Ländern der Welt. Darüberhinaus ist die Kontamination von Wasservorräten und Nahrungsketten ein groβes Besorgnis und stellt ein ernsthaftes ökologisches und gesundheitliches Risiko dar.“
  • 40% weniger CO2
    Beim konventionellen Baumwollanbau werden 1633kg CO2 produziert. Der Anbau von Bio-Baumwolle hingegen produziert nur 978kg CO2 und erzeugt damit 40% weniger Emissionen.
  • 38% billiger für Bauern
    Eine Langzeitstudie in Indien hat gezeigt, dass die Ackerfläche für Bio-Baumwolle nur 14% kleiner ist als die genmodifizierter Baumwollpflanzen. Der konventionelle Anbau zeigte allerdings 38% höhere Kosten für Bauern wodurch der biologische Anbau hinsichtlich Profitabilität gleichauf mit der konventionellen Anbaumethode steht.
  • 91% geringerer Wasserverbrauch

    Studien haben auch gezeigt, dass Bio-Baumwolle 91% weniger Wasser währen des Anbaus verbraucht als konventionelle Baumwolle. Darüberhinaus wird auch das Risiko der Bodenversauerung um 70% reduziert.

Bild zeigt einen Schneider in Indien