Bild zeigt zwei Frauen, die Kleider naehen

RAJLAKSHMI, INDIEN

People Tree’s partner Rajlakshmi hat seinen Sitz in Indien. Die Organisation besteht schon seit 1934 und ist ein wahrer Pionier in der Produktion organischer Baumwollkleidung in Indien. Das Ziel ist seither hochqualitative Schneiderkunst mit fairer Behandlung von Bauern und Arbeitern zu kombinieren. Dabei macht Rajlakshmi größtenteils Gebrauch von fair gehandelter Bio-Baumwolle sowie anderen nachhaltigen Materialien wie Tencel, Modal und Leinen. Die Baumwolle ist durch den Globalen Standard für ökologische Textilien (GOTS), der Fairtrade Labelling Organisation (FLO) und Fair-Trade USA zertifiziert.

Bio-Baumwolle

Rajlakshmi kooperiert mit ‘Chetna Organic’ um sicherzustellen, dass die Prinzipien des Fair Trade sich durch die gesamte Lieferkette ziehen, bis hin zu den Baumwollfarmern. Chetna Organic arbeitet mit marginalisierten Landwirten in Maharashtra, Odessa und Andhra Pradesh um deren Lebensumstände zu verbessern und Landwirtschaft zu einer nachhaltigen Berufstätigkeit zu machen. Durch das Chetna Projekt konnte Rajlakshmi helfen, viele berufliche Ausbildungsstätten für Frauen aus ländlichen Bauerndörfern zu eröffnen. Die Ausbildung und Unterstützung verhilft diesen Frauen zu finanzieller Sicherheit. Darüber hinaus hat Rajlakshmi auch organische Gemüsegärten in lokalen Schulen, und andere schulischen Mittel wie Laborräume gesponsort.

Fakten und Vorteile von Bio-Baumwolle
  • 0% Insektizide, Pestizide und Stickstoffdünger
    Die Baumwollproduktion nimmt ungefähr 2.5% der weltweiten landwirtschaftlichen Ackerfläche ein, verbraucht aber ganze 16% aller eingesetzten Insektizide, mehr als jede andere Monokultur. Baumwolle verbraucht auch 4% des weltweit eingesetzten Stickstoffdüngers.

    „Die Nutzung von Pestiziden führt zu groβen Verschuldungen, chronischen Krankheiten und sogar zu Todesfällen von Baumwollbauern in den ärmsten Ländern der Welt. Darüberhinaus ist die Kontamination von Wasservorräten und Nahrungsketten ein groβes Besorgnis und stellt ein ernsthaftes ökologisches und gesundheitliches Risiko dar.“
  • 40% weniger CO2
    Beim konventionellen Baumwollanbau werden 1633kg CO2 produziert. Der Anbau von Bio-Baumwolle hingegen produziert nur 978kg CO2 und erzeugt damit 40% weniger Emissionen.
  • 38% billiger für Bauern
    Eine Langzeitstudie in Indien hat gezeigt, dass die Ackerfläche für Bio-Baumwolle nur 14% kleiner ist als die genmodifizierter Baumwollpflanzen. Der konventionelle Anbau zeigte allerdings 38% höhere Kosten für Bauern wodurch der biologische Anbau hinsichtlich Profitabilität gleichauf mit der konventionellen Anbaumethode steht.
  • 91% geringerer Wasserverbrauch

    Studien haben auch gezeigt, dass Bio-Baumwolle 91% weniger Wasser währen des Anbaus verbraucht als konventionelle Baumwolle. Darüberhinaus wird auch das Risiko der Bodenversauerung um 70% reduziert.

Bild zeigt eine Frau vor Kleiderschnittmustern Bild zeigt Klamotten in einer Naehmaschiene